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	<title>Kommentare zu: Wie betrachte ich PDFs</title>
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	<description>Der Blog zu Repro, Druckvorstufe, Druck und Internet</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 23:45:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Administrator</title>
		<link>http://www.mastblau.com/2006-10-29/wie-betrachte-ich-pdfs/comment-page-1/#comment-1075</link>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2006 14:08:40 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter
Die Fehler welche du aufzahlst rühren in der Regel vom falschen distillieren der Postscript-Datei und werden kaum von Kunden bemangelt.

Üblicherweise hat der Kunde keine Ahnung von Über- und Unterfüllung, der Farbseperation, Überdrucken von Flachen etc. und wird diese daher kaum bemangeln.

Das ist der Job der jeweiligen Lithoanstalt / Werbeagentur, dass die Druckerei korrekte PDF-Daten bekommt, welche allen drucktechnischen Anforderungen entsprechen.

Übrigens würde ich NIE ein PDF, welches für den Druck bestimmt ist, in ein RGB konvertieren. Das hat hier absolut nichts verloren und bringt neben mehr Arbeit zusatzliche Fehlerquellen mit sich.

Die aktuellen PDF-Programme bieten genügend Tools (Preflight, Separationsvorschau, Überdruckenvorschau, etc.) um die PDF Dateien auf korrekte Einstellungen zu überprüfen.

Und sollte einmal der Kunde nicht genau Bescheid wissen, ob alles ok ist, so liegt es, wie bereits oben beschrieben, im Aufgabenbereich des jeweiligen Kundenkontakters, diesen fachgerecht aufzuklaren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter<br />
Die Fehler welche du aufzahlst rühren in der Regel vom falschen distillieren der Postscript-Datei und werden kaum von Kunden bemangelt.</p>
<p>Üblicherweise hat der Kunde keine Ahnung von Über- und Unterfüllung, der Farbseperation, Überdrucken von Flachen etc. und wird diese daher kaum bemangeln.</p>
<p>Das ist der Job der jeweiligen Lithoanstalt / Werbeagentur, dass die Druckerei korrekte PDF-Daten bekommt, welche allen drucktechnischen Anforderungen entsprechen.</p>
<p>Übrigens würde ich NIE ein PDF, welches für den Druck bestimmt ist, in ein RGB konvertieren. Das hat hier absolut nichts verloren und bringt neben mehr Arbeit zusatzliche Fehlerquellen mit sich.</p>
<p>Die aktuellen PDF-Programme bieten genügend Tools (Preflight, Separationsvorschau, Überdruckenvorschau, etc.) um die PDF Dateien auf korrekte Einstellungen zu überprüfen.</p>
<p>Und sollte einmal der Kunde nicht genau Bescheid wissen, ob alles ok ist, so liegt es, wie bereits oben beschrieben, im Aufgabenbereich des jeweiligen Kundenkontakters, diesen fachgerecht aufzuklaren.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.mastblau.com/2006-10-29/wie-betrachte-ich-pdfs/comment-page-1/#comment-1021</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2006 19:55:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde folgende Probleme ebenfalls wichtig: 

1. Haufig werden die AnsichtsPDFs mangels genauer Kenntnis der Distilleroptionen mit der Option &quot;Kleinste Datei&quot; erstellt. Dabei werden die Schriften nicht eingebettet - der Kunde sieht die Schriften also mit Hilfe der internen Schriftersetzung von Acrobat. Man muss sich also auf jeden Fall selbst geeignete Distilleroptionen für die AnsichtsPDFs erstellen. 

2. Überdrucken - Problem 1: Reduzierte Transparenzen aus Adobe Programmen enthalten weisse Flachen oder Bilder mit weissen Randern, die auf Überdrucken stehen. Dieses Überdrucken muss erhalten bleiben und bei der Betrachtung am Monitor muss deshalb die Überdrucken-Vorschau eingeschaltet werden. Leider ist das im Acrobat Reader erst in der Version 7 möglich und auch hier nur global über die Grundeinstellung. 

3. Überdrucken - Problem 2: Der Kunde hat überdruckende Objekte eingebaut, die aber eigentlich aussparen sollten (geschieht z. B. in QuarkXpress systematisch, wenn schwarze Texte kopiert und anschließend eingefarbt werden. Das Ergebnis ist eine überdruckende CMYK-Farbe). Die Druckerei kann das nicht beurteilen, nur der Kunde kann wissen, wie es wirklich gemeint war. Aber der Kunde betrachtet das PDF ohne Überdruckenvorschau, er sieht also das, was er erwartet und nicht das, was tatsachlich aus dem RIP kommt ... Wenn zudem sein Laserdrucker nicht 100% PostScript Level 3 kompatibel ist, so simuliert dieser das Überdrucken ebenfalls fehlerhaft ... 

Eine Möglichkeit ist, das AnsichtsPDF kontrolliert in RGB zu konvertieren (also mit angewandtem Farbmanagement und unter Berücksichtigung der korrekten Überdruckeneinstellungen). So sieht der Kunde die Farben optimal angepasst an seine üblichen RGB-Ausgabegerate und das Überdrucken wird korrekt simuliert, sowohl am Monitor wie auch durch die üblichen Laser oder Tintendrucker.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde folgende Probleme ebenfalls wichtig: </p>
<p>1. Haufig werden die AnsichtsPDFs mangels genauer Kenntnis der Distilleroptionen mit der Option &#8220;Kleinste Datei&#8221; erstellt. Dabei werden die Schriften nicht eingebettet &#8211; der Kunde sieht die Schriften also mit Hilfe der internen Schriftersetzung von Acrobat. Man muss sich also auf jeden Fall selbst geeignete Distilleroptionen für die AnsichtsPDFs erstellen. </p>
<p>2. Überdrucken &#8211; Problem 1: Reduzierte Transparenzen aus Adobe Programmen enthalten weisse Flachen oder Bilder mit weissen Randern, die auf Überdrucken stehen. Dieses Überdrucken muss erhalten bleiben und bei der Betrachtung am Monitor muss deshalb die Überdrucken-Vorschau eingeschaltet werden. Leider ist das im Acrobat Reader erst in der Version 7 möglich und auch hier nur global über die Grundeinstellung. </p>
<p>3. Überdrucken &#8211; Problem 2: Der Kunde hat überdruckende Objekte eingebaut, die aber eigentlich aussparen sollten (geschieht z. B. in QuarkXpress systematisch, wenn schwarze Texte kopiert und anschließend eingefarbt werden. Das Ergebnis ist eine überdruckende CMYK-Farbe). Die Druckerei kann das nicht beurteilen, nur der Kunde kann wissen, wie es wirklich gemeint war. Aber der Kunde betrachtet das PDF ohne Überdruckenvorschau, er sieht also das, was er erwartet und nicht das, was tatsachlich aus dem RIP kommt &#8230; Wenn zudem sein Laserdrucker nicht 100% PostScript Level 3 kompatibel ist, so simuliert dieser das Überdrucken ebenfalls fehlerhaft &#8230; </p>
<p>Eine Möglichkeit ist, das AnsichtsPDF kontrolliert in RGB zu konvertieren (also mit angewandtem Farbmanagement und unter Berücksichtigung der korrekten Überdruckeneinstellungen). So sieht der Kunde die Farben optimal angepasst an seine üblichen RGB-Ausgabegerate und das Überdrucken wird korrekt simuliert, sowohl am Monitor wie auch durch die üblichen Laser oder Tintendrucker.</p>
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		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.mastblau.com/2006-10-29/wie-betrachte-ich-pdfs/comment-page-1/#comment-1020</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2006 19:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>Deshalb würde ich auch keine AnsichtsPDFs mit 72 ppi an Kunden senden, sondern 100 bis 150 ppi verwenden. Die Dateien sind dann immer noch klein genug, aber weder am Monitor noch beim Ausdruck auf Laser / Tinte ist die niedrigere Qualitat sichtbar, zumindest nicht auf dem ersten Blick.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deshalb würde ich auch keine AnsichtsPDFs mit 72 ppi an Kunden senden, sondern 100 bis 150 ppi verwenden. Die Dateien sind dann immer noch klein genug, aber weder am Monitor noch beim Ausdruck auf Laser / Tinte ist die niedrigere Qualitat sichtbar, zumindest nicht auf dem ersten Blick.</p>
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