Druckerei als Dienstleister

Kategorie: Druckerei | 1 Kommentar »

Da gibt es die einen, die modernen und innovativen, welche sämtliche Daten des Kunden verarbeiten und korrekt drucken können. Egal ob PDF (der absolute Standard), XPress, Indesign, Pagemaker, Illustrator, Freehand oder Photoshop. Dann gibt es aber noch Druckereien, denen Dienstleistung und akuelle Software ein Fremdwort ist. Diese können selbst nichts mit PDF, schon gar nichts mit offenen Daten anfangen. Einzig und allein jpgs können verarbeitet werden. Fast hat man das Gefühl man sei noch im falschen Jahrhundert.

Es liegt wohl auf der Hand, dass man sich damit keine Freude macht. Jahrzehnte lang hat die Druckbranche nach einem Standard gestrebt und diesen mit dem universellen PDF-Format auch bekommen. Noch nie war es so einfach, korrekte und vollständige Daten zuliefern, wie heutzutage. Man muss sich keine Sorgen mehr um falsche oder vergessene Schriften, Bilder, etc. machen.

Eine gute Druckerei achtet darauf, dass diese das nötige Equipment besitzen und softwaremäßig up-to-date sind, um möglichst alle Eigenheiten des Kunden vorab aufzufangen. Nicht der Kunde muss sich an den Drucker anpassen, sondern die Druckerei sollte dies machen.

Es ist heutzutage kaum mehr verständlich, warum Unternehmen zum Teil noch immer nicht in der Lage sind, gewisse Standards zu erfüllen, da die geforderten technischen Voraussetzungen gerade im graphischen Gewerbe längst zum Alltag gehören.

Jene Druckereien, welche nicht bereit sind, zumindest den Standard zu erfüllen, sondern versuchen, den Kunden an deren veraltetes Equipment anzupassen, dürfen sich nicht wundern, wenn die Kundschaft ausbleibt.

Eine Antwort zu “Druckerei als Dienstleister”

  1. Klaus

    Verstandnis für mangelden “technischen” Service aufzubringen, fallt in der mittlerweile hochtechnisierten Druckindustrie sicherlich schwer. Aber wer sind denn eigentlich “die Druckereien” um die es hier geht? Zumeist (ca. 85%)handelt es sich dabei um kleine und mittlere Unternehmen, denen es aufgrund der Auftragslage bis Mitte der 90er Jahre recht gut ging. Man “druckte” gerne aber viele andere Bereiche, wie die Druckvorstufe, wurden ausgelagert. Zum Teil haben dies auch bereitwillig die Werbeagenturen übernommen und so die Kunden auch fest an sich gebunden. Dann wurden die Auftrage weniger, der Wandel vom Film als Druckvorlage, hin zu digitalen Daten vollzog sich in nur wenigen Jahren und plötzlich mussten sich viele Druckereien, erstmals seit ihrem Bestehen, “verkaufen”. All das führte bei einigen Druckereien zu massiven Problemen. Den Drucksachenmarkt “Internet” beaugen leider noch heute viel zu viele aus großer Distanz. Kurz und gut,es ist richtig, dass manch eine Druckerei den Schwenk zum kundenorientierten und servicestarken Unternehmen noch nicht geschafft hat. Die Geschichte zeigt deutlich, dass die grafische Industrie mit Neuerungen in fast jeder Dekade ihre Probleme hatte.

Mastblau

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