Webdesign: Finger weg von Photoshop

Kategorie: Webdesign | 3 Kommentare »

Wie bitte? Beim Webdesign soll man kein Photoshop verwenden?
Sonderbar. Schätzungsweise 90% aller Webdesigner (Daumen-mal-Pi-Schätzung) verwenden für die Layouterstellung Photoshop. Keine Frage, Photoshop ist das professionellste, umfangreichste und am weitesten verbreitete Bildbearbeitungsprogramm, und ist bei Bildmanipulationen, Retuschen und Bildmontagen das non-plus-ultra. Dennoch sollte speziell beim Screendesign Photoshop nicht die erste Wahl sein, und das hat mehrere Gründe.

Einer der Hauptgründe ist, dass Photoshop ist nicht für pixelgenaues Arbeiten und Layouten ausgelegt. Klar, man kann ohne Probleme auch in Photoshop Screen-Layouts anfertigen, aber es geht noch wesentlich effektiver und zeitsparender, nämlich mit Adobe Fireworks

Fireworks statt Photoshop

Es ist unklar, warum Adobe es kaum geschafft hat, seinen Anwender die Vorteile von Fireworks zu vermitteln, obwohl die meisten User, sofern diese Photoshop im Paket mit Creative Suite (CS) gekauft haben, dadurch automatisch auch Fireworks besitzen. Speziell beim Webdesign schlägt Fireworks Photoshop um Welten.

Wer mehr Gründe benötigt, warum Fireworks beim Webdesign Photoshop vorzuziehen ist, kann sich gleich mehr als 50 Gründe durchlesen. Der Branchenkollege Reinegger hat sich die Arbeit gemacht und einen wunderbaren Artikel verfasst: 50 Gründe Photoshop NICHT für Webdesign zu verwenden.

Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser: Lesenswert!

3 Antworten zu “Webdesign: Finger weg von Photoshop”

  1. Josef

    habe selbst jahrelang die Layout mit Photoshop erstellt und mich erst nach einiger Überwindung zu Fireworks bewegt. Es zahlt sich wirklich aus, vor allem wenn man mehrere Varianten erstellen muss.

  2. Chio

    Ja, stimmt. Speziell Photoshop CS4 hatte Eigenheiten, die die Arbeit mitunter zur unsinnigen Frickelei werden ließen, und man fragt sich: Das kann doch nicht sein, dass das Zeug immer schlechter funktioniert.
    Seit CS5 ist es wieder etwas besser geworden, aber weit nicht optimal.

    Andererseits: Man kennt das Ding, kennt die Launen und Zicken, und letztlich ist man ein Gewohnheitstäter: Bevor ich ein neues Programm so gut eingelernt habe, habe ich trotzdem 30 Websites damit gemacht. Geht ja, irgendwie. Und für Print muss ich ja sowieso PS verwenden, warum also 2 Programme….

  3. Holger

    Danke für den Tipp, ich mache seit Jahren Layouts mit Photoshop. Das kommt aber sicherlich auch daher, da meine Wurzeln einfach in der Druckvorstufe liegen. Werde ich bei meinem nächsten Projekt ausprobieren.

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