Xing statt OpenBC

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Seit gestern wurden nun, nachdem bereits seit mehreren tagen das Gerücht in den verschiendensten Weblogs herumschwirrte, auch offiziell die OpenBC Mitglieder informiert, dass man sich noch vor Ende des Jahres in Xing umtaufen will. Neben der Namensumstellung wird auch das Layout komplett verändert und an die Web 2.0 Anforderungen angepasst. Während die Layoutanpassungen (siehe Preview) von den Anwendern begrüsst werden, ist man über die Namensänderung nicht wirklich glücklich.

Die User trifft der Namenswechsel doch einigermassen unerwartet.
Offiziell möchte man mit dem neuen Namen den Anwendern auf der ganzen Welt gerecht werden und diesen einen einheitlichen neutralen Namen anbieten, welcher auf der ganzen Welt eine positive Bestimmung hat. Und einzigartig ist. Wer allerdings einmal nach dem Wort googelt wird schnell feststellen, dass Millionen Seiten mit dem Wort Xing vorhanden sind.

Ob das Wort „Xing“ dafür optimal ist, sei dahingestellt. Mir kommt das ganze irgendwie chinesisch vor und erinnert mich an den Warnton älterer Computer. Xing, xing, xingxingxing.

Was bleibt ist ein, zumindest im deutschsprachigen Raum, ein bitterer Beigeschmack. Warum ändert man einen Namen, welcher seit Jahren besteht und laut Betreiber erfolgreich ist?

Normalerweise ändert sich der Name wenn

  • das Unternehmen aufgekauft wird
  • das Unternehmen erfolglos ist
  • die Plattform an Mitgliederschwund leidet
  • die Konkurrenz zu gewaltig wird
  • man einen Neustart versucht
  • rechtliche Probleme mit dem vorhandenen Namen bestehen

Die genauen Gründe sind derzeit noch unklar, da die Informationen seitens OpenBC zur Zeit sehr spärlich sind, dafür die Gerüchteküche diverser Blogs sehr aktiv ist.

2 Antworten zu “Xing statt OpenBC”

  1. Oliver Bockelmann

    Hallo,

    ich habe dazu kürzlich einen Newsletter im openBC verfasst. Hier ein kleiner Auszug, der die Namensanderung etwas erklaren sollte:

    Der Name „XING“ hat einen kosmopolitischen Hintergrund. Weil der open Business Club mittlerweile auch viele Wissenschaftler, Akademiker und Kreative beherrbergt – also nicht mehr nur „Business People“ – schien der Name nicht mehr recht zur Community zu passen.

    „Unsere Mitglieder kommunizieren auf der Plattform in sechzehn Sprachen“, schreibt Lars Hinrichs. „Daher haben wir nach einem Markennamen gesucht, der weltweit, in verschiedenen Kulturen verstanden wird – und haben ihn mit XING gefunden! So steht „XING“ etwa im Chinesischen für die optimistische „Can-do“-Einstellung und „Begegnungen“. Dies sind treffende Assoziationen. Der Name „XING“ ist für mich außerdem kosmopolitisch, innovativ und einzigartig – genau wie unsere Community!“

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