Unterschied Computer-to-Plate und Computer-to-Press

Kategorie: Druckerei, FAQ |

Im digitalen Offsetdruck gibt es zwei gebräuchliche Methoden, die Daten auf die Druckplatte zu bekommen. Während beim klassischen Offsetdruck zum Teil noch auf Film belichtet und anschliessend vom Film auf die Druckplatte umkontaktet wird beschreiten die Verfahren Computer-to-Plate und Computer-to-Press den Weg der direkten Belichtung auf die Druckplatte.
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Trackback, Pingback, Kommentare

Kategorie: FAQ |

Seitdem Weblogs an Popularität gewonnen haben, tauchen immer mehr Schlagwörter wie Trackback, Pingback oder Kommentare auf. Im Prinzip hinterlassen alle drei Funktionen eine Notiz auf den Webseiten des jeweiligen Artikels, jedoch unterscheiden sich diese im Detail.
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Tonwertsumme

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Druckereien geben in ihren Druckbestimmungen oftmals eine Tonwertsumme an. Die Tonwertsumme bezeichnet den maximalen Farbflächenauftrag eines Dokumentes. Im Vierfarbdruck (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) ist theoretisch eine maximale Tonwertsumme von 400 Prozent möglich. Allerdings setzen eine Druckerei immer einen niedrigeren Wert voraus, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Fläche nicht schnell genug austrocknet und so mit dem nächsten Bogen zusammenklebt. Üblich ist ein Tonwertauftrag im Bogen-Offsetdruck bis 360%, im Rollen-Offset bis zu 300% und im Zeitungsdruck nur bis zu 250%.

Geschütze PDFs entsperren

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PDF Es mag ja manchmal vorkommen, dass man ein PDF neu abspeichert und irrtümlich die Druckfunktion o.ä. sperrt. Wer dann nicht das Originaldokument hat oder das Passwort kennt um das geschützte PDF zu entsperren, steht oft auf verlorenen Posten. Eine Möglichkeit dies einfach rückgängig zu machen gibt es für Mac-User. Das PDF-Dokument einfach mit dem Programm „ColorSync Dienstprogramm“ öffnen und als PDF erneut exportieren. Voilá – alle Funktionen sind wieder freigegeben und das PDF kann wieder bearbeitet bzw. ausgedruckt werden.

Farbabstufungen dank Raster

Kategorie: FAQ, Repro |

Rasterwinkel Im Gegensatz zu Fotoabzügen können beim Offsetdruck Helligkeitsunterschiede
nicht direkt als Grauwerte wiedergegeben werden. Beim Druck gibt es entweder Farbe oder keine Farbe – den Fall „ein bisschen Farbe“ gibt es nicht. Mit Hilfe einer Rasterung täuscht man dem menschlichen Auge Helligkeitsunterschiede vor. Bei einem färbigen Bild lassen sich die unterschiedliche Farbabstufungen durch die Grösse der Punkte simulieren.
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Lithografie – der Steindruck

Kategorie: Druckerei, FAQ |

Lithostein Lange Zeit galt die Lithografie bzw. Lithographie als das gängige Verfahren für hochqualitative farbige Illustrationen und Plakate. Lithografie kommt vom altgriechischen Wort Lithos (= Stein) und graphein (= schreiben) und wurde vom 1798 vom 28-jährigen Jura-Studenten Alois Senefelder erfunden. Die Lithografie gilt als Vorläufer des heutigen modernen Offsetdruck.
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Frequenzmodulierter Raster

Kategorie: FAQ |

FM Raster Beim frequenzmodulierten Raster (FM-Raster) werden die Rasterpunkte nicht in einer fixen Gitterstruktur angeordnet, sondern per Zufallsprinzip verteilt. Beim herkömmlichen, amplitudenmodulierten Raster befinden sich die die einzelnen Punkte zueinander in einem fixen Abstand. Die Helligkeit wird durch die Grösse der Rasterpunkte gesteuert.

Bei der frequenzmodulierten Rasterung ist es genau umgekehrt. Beim FM-Raster sind die Punkte immer gleich gross (der kleinste übertragbare Punkt misst gerade mal 14–30 µm), und die Helligkeit wird durch die Anzahl der Punkte gesteuert. Je dünkler eine Fläche umso mehr Punkte drucken übereinander.
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Was sind Soft-Proofs

Kategorie: FAQ, Farbe, PDF |

Softproofs, auch Grobdaten-PDF genannt, sind einfache Andrucke am Bildschrim. Softproofs dienen in erster Linie der schnellen und kostengünstigen Kontrolle der korrekten Bildpositionierung, des Textumbruches und der korrekten Textformatierung. Allerdings sind Soft Proofs nicht für den Druck geeignet, da diese in der Regel nur eine Auflösung von 72 dpi (dots per inch) besitzen. Auch die Farbkontrolle ist aufgrund unterschiedlicher Farbräume und Farbmodelle (Monitor vs. Druck) nur eingeschränkt möglich.

Druckverfahren Siebdruck

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Beim Siebdruck wir die Farbe durch eine Art Schablone auf den zu bedruckenden Gegenstand aufgebracht. Um die gewünschte Druckform zu erhalten wird das feinmaschige Sieb, meist aus Kunststoff oder rostfreiem Stahl, mit einer Gelatineschicht beschichtet. Auf das Sieb wird der seitenrichtige Film positioniert und anschliessend belichtet.
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Spezialpapier Büttenpapier

Kategorie: FAQ |

Früher wurde handgeschöpftes Papier aus der Bütte als Büttenpapier bezeichnet. Dabei wurde der Faserbrei in die Bütte gegossen und durch gleichmässiges Schwenken ausgebreitet. Das ursprüngliche Büttenpapier war extrem saugend und wies keine Laufrichtung auf. Später gelang es durch den Einsatz von Rundsieb-Papiermaschinen das sogenannte Maschinenbüttenpapier herzustellen.
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Effekt Farben

Kategorie: FAQ, Farbe |

Bei sogenannten Effektfarben geht es nicht in erster Linie um die Farbe selbst, sondern um die optische Wirkung (Effekt). Effekt-Farben sind unter anderem alle fluoreszierende Farben, Leuchtfarben, Metallicfarben und Thermochromfarben. Diese Farben werden vor allem bei hochqualitativen Produktprospekten oder Katalogen verwendet, wie z.B: Auto Katalog, Uhren Broschüre, …, um das Produkt edler darzustellen.

Spezialdruckverfahren Lichtdruck

Kategorie: Druckerei, FAQ, Kunstdruck, Repro |

Der Lichtdruck gilt als das qualitativ hochwertigste und edelste Druckverfahren. Der Lichtdrucks zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass dieser die Halbtöne der einzelnen Farben ohne Rasterung wiedergeben kann, und somit eine ausserordentliche hohe Qualitäten im Druckbild erreicht wird, welche völlig frei von Moires ist. Lichtdruckreproduktionen bieten sich z.B: für Kupferstiche, Radierungen, Lithographien, Handzeichnungen, Aquarellen, Fotografien an, um originalgetreue Reproduktionen anzufertigen. Aber auch Künstler selbst setzten gerne den Lichtdruck ein, um ihre Werke originalgetreu zu reproduzieren.
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Vorteile Digitaldruck vs. Offsetdruck

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Der Digitaldruck hat gegenüber dem Offsetdruck vor allem drei grosse Vorteile:

  • geringe Kosten bei geringer Auflage
  • Personalisierung der Drucke
  • geringe Produktionszeiten

Vor allem bei geringer Auflagenhöhe (bis ca. 1000 Stück) kann der Digitaldruck eine seiner Stärken ausspielen, da beim Digitaldruck die kostspieligen Offset-Druckplatten und Rüstkosten wegfallen. Weihnachtskarten für Kunden, Vorab-Geschäftsberichte für den Vorstand, … lassen sich mit dem Digitaldruck, auch in Farbe mit einer brauchbaren Qualität, kostengünstig produzieren.
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Farbseparation

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Eine färbiges Druckprodukt wird in der Regel 4-färbig gedruckt. Dabei wird das CMYK-Farbmodell angewendet. Cmyk steht für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (=Key, die Schlüsselfarbe). Im Layoutprogramm sollten die Daten im CMYK-Modus vorliegen. Sofern alle vier Farben in einer gemeinsamen Datei vorliegen, spricht man von Composite-Daten. Gibt es dagegen für jeden Farbauszug eine einzelne Datei, so liegen separierte Daten vor.
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Format Satzspiegel

Kategorie: FAQ |

Als Satzspiegel wird jener Bereich einer Druckfläche bezeichnet in welcher sich der Druckbereich befindet. In der Regel gibt der fließtext den Satzspiegel vor. Bilder können sich sowohl innerhalb des Satzspiegels bewegen, als auch abfallend positioniert werden. Pagina und Randbemerkungen können sich auch ausserhalb des Satzspiegels befinden.
Satzspiegel

Format abfallend

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Wird ein Seite abfallend bestellt, bedeutet dies nichts anderes als, dass alle Bilder, welche bis zum beschnittenen Rand gedruckt werden sollen, im Layoutprogramm (X-Press, Indesign) mit 3-5 mm Überfüller angelegt werden müssen, d.h. dass das Bild 3-5 mm über den Seitenrand raussteht.

Der Grund für diesen Überfüller ist technisch bedingt, da der Drucker beim Zuschneiden der Seiten auf das Format mit der Schneidemaschine immer einen leichten Hohl- oder Kugelschnitt hat. (siehe Bild)
Zuschnitt
Würde das Bild nur bis zum endgültigen Endformat gedruckt und nicht sauber geschnitten werden, wäre ein störender weißer Blitzer sichtbar. Durch den Überfüller erzielt man immer korrekt abfallende Bilder.

Mastblau

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